Reform für wen? Zivilgesellschaft und die Staatsmodernisierung
Die Bundesregierung hat Staatsmodernisierung zur politischen Priorität erklärt. Doch die bisherigen Reformpakete folgen einem technokratischen Leitmotiv: “Bürokratierückbau”. Was fehlt, ist eine gesellschaftliche Zielperspektive. Die entscheidende Frage ist nicht, ob wir mehr oder weniger Bürokratie brauchen, sondern wie Staat und Verwaltung funktionieren sollten, um öffentliche Aufgaben anzugehen, das Gemeinwohl zu fördern und demokratisches Vertrauen zu stärken. In diesem Sinne hat auch die Zivilgesellschaft ein starkes Interesse an einem handlungsfähigen Staat. Gemeinsam mit Partnern hat das Bündnis für Staatsreform erste gesellschaftliche Impulse für die Staatsmodernisierung entwickelt. Im Workshop werden wir uns zwei Leitfragen widmen: Welche zivilgesellschaftlichen Impulse braucht es für die Staatsmodernisierung? Wie können diese Impulse am effektivsten Gehör in Verwaltung und Politik finden?
In Zusammenarbeit mit dem Bündnis für Staatsreform – eine Initiative von ProjectTogether (Re:Form), NExT und Agora Digitale Transformation