The Opening: Demokratie braucht Creative Bureaucracy
Demokratie steht unter Druck. Viele Menschen erleben den Staat als langsam, kompliziert oder weit entfernt von ihrem Alltag während die Erwartungen an Politik und Verwaltung gleichzeitig steigen. Doch was braucht es, damit Demokratie wieder als handlungsfähig, gerecht und zukunftsorientiert wahrgenommen wird?
In dieser Diskussion sprechen Torsten Rubahn-Zeh, Maja Göpel und Veronika Grimm unter der Moderation von Elisabeth Niejahr über die Rolle von Verwaltung, politischer Führung und gesellschaftlicher Transformation für die Zukunft der Demokratie.
Im Zentrum steht die Frage, wie eine „Creative Bureaucracy“ helfen kann, Vertrauen zurückzugewinnen: durch bessere Umsetzung, neue Formen der Zusammenarbeit, mehr Bürgernähe und einen Staat, der Veränderung nicht blockiert, sondern ermöglicht. Dabei treffen Perspektiven aus Kommunalpolitik, Wissenschaft und Governance aufeinander – von strukturschwachen Regionen über Wirtschafts- und Energiepolitik bis hin zur Frage, wie Demokratien in Zeiten von Unsicherheit wieder Orientierung geben können.
Die Session lädt zu einer offenen Debatte darüber ein, warum die Zukunft der Demokratie nicht nur an Wahlurnen entschieden wird, sondern auch in Verwaltungen, Rathäusern und den alltäglichen Erfahrungen der Menschen mit dem Staat.