Potentiale Künstlicher Intelligenz zur Unterstützung von Sachbearbeitungsprozessen im Sozialwesen

Im Rahmen des Kurzvortrags wird von einer kürzlich abgeschlossenen NEGZ-Kurzstudie berichtet, die am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) mit Unterstützung des Landesamtes für Soziales im Saarland durchgeführt wurde. Die Kurzstudie untersucht die Potentiale Künstlicher Intelligenz (KI) zur Unterstützung von Sachbearbeitungsprozessen im Sozialwesen, genauer in den zwei bedeutenden Massenverfahren der Schwerbehindertenfeststellung und der Eingliederungshilfe. In der Studie werden detailliert konkrete Nutzenpotentiale von KI-Techniken in den beiden Prozessen erläutert. Es zeigt sich, dass der Einsatz von KI-Verfahren zu einer deutlichen Entlastung des Personals führen kann. KI-Systeme können dabei einzelne Arbeitsschritte übernehmen und ermöglichen es den Mitarbeitenden, sich stärker auf Prozessschritte zu konzentrieren, bei denen ihre menschlichen Kompetenzen wie z. B. eine einfühlsame Kommunikation mit am Prozess beteiligten Personen gefordert sind.