COVID19 und Klimawandel – zwei existentielle Krisen. Was lernen wir daraus?

Das Auftreten von Covid-19 hat unsere Umwelt, unsere Gesellschaft und uns persönlich in sehr kurzer Zeit extrem stark verändert. Verwaltungen, Politik und Bürger haben Veränderungen in vorher nicht denkbarer Geschwindigkeit und Reichweite angestoßen, möglich gemacht und mitgetragen. Der Klimawandel führt zu Veränderungen in Umwelt, Gesellschaft und damit für jeden einzelnen von uns im Vergleich zu CODVID19 weniger schnell, aber nicht minder nachhaltig. Der Grad der persönlichen Betroffenheit ist geringer. Hier scheinen Veränderungen nur durch zähes Ringen und viel lang- und mühsamer erreicht werden zu können – und dies, obwohl wir wissen, dass wir schnell reagieren müssen. Beide Krisen werden die Welt noch viele Jahre beschäftigen. Was können wir aus beiden Krisen lernen? Wie können (und wollen) wir unsere Zukunft weiterentwickeln? Was bedeutet diese für das Zusammenwirken von Verwaltung, Politik und Gesellschaft? Für die Erarbeitung der Ergebnisse greifen wir auf zwei bis drei ausgewählte Methoden aus dem Methodenkoffer Liberating Structures zurück – auch um zu zeigen, was mit partizipativ-deliberativen Moderationstechniken möglich ist, um Lösungen zu entwickeln.